Dylon

Die DYLON Story: Wo Farbe und Fashion aufeinander treffen

Historische Bilder aus dem Dylon-Archiv.
  • DYLON wurde 1946 in einer Garage in London gegründet
  • Die Erfindung von Textilfarben für die Kaltwäsche und Maschine wälzte die Branche in den 60er Jahren um
  • DYLON-Farben kamen oft in Inneneinrichtungs-Sendungen der 90er Jahre zum Einsatz

Vom bescheidenen Anfang in einer Garage in London, liest sich die Geschichte vom Wachstum und Wandel der Firma DYLON wie die ultimative Verwandlung vom Tellerwäscher zum Millionär. Die Marke hat sich verwandelt, angepasst und neu Erfunden, um Farbe und Frische in jede Ära zu bringen. So verwoben sind DYLON und Farbe in der Modegeschichte …

Die frühen Jahre

Als zwei Geschäftsleute, Luca Purbeck und Peter Samuel, “Dyes of London”, das spätere DYLON, gründeten, lag die Welt in Trümmern. Es war 1946 und der zweite Weltkrieg war gerade zu Ende gegangen. Großbritannien war zerstört und die Farben der Mode- und Heimtextilien reflektieren das. Neuer Mut war gefragt, also schufen Purbeck und Samuel in einer Londoner Garage eine Textilfarb-Kollektion, die den Kleiderschränken, den Wohnräumen und den Seelen der Menschen neues Leben einhauchen sollten.

Swinging 60s

Die Swinging Sixties brachten eine Farbexplosion und mutige, auffällige Muster mit sich. DYLON steckte mittendrin und inspirierte, in Zusammenarbeit mit Modeikone Mary Quant, mit innovativer Schaufensterdeko in der schicken Edgware Road Boutique. Mit der Erfindung von Textilfarben für die Kaltwäsche und Maschine wälzte die Firma die Branche komplett um. Am Ende des Jahrzehnts hatte sich DYLON als feste Größe in der Welt von Mode und Farbe etabliert.

Frau in 1960er Jahre Minikleid in Lila mit geometrischem Muster in Orange und Pink.

Hippie 70s

Schlaghosen, Plateauschuhe und Batik waren schwer angesagt, als die Welt sich in die Ära von Love, Peace und wilden Farbkombinationen wagte. Die Siebziger bauten auf das Fundament der Sechziger auf und hatten dabei Spaß mit Proportions- und Kontrast-Experimenten. Es war auch für DYLON eine Ära rasanter Innovation und Expansion. Nicht nur die Farben wurden perfektioniert, sondern eine ganze Reihe ergänzender Produkte entwickelt. Die Firma erweckte 1979 bei der Weltausstellung in Monte Carlo sogar das Interesse von Grace Kelly.

Verrückte 80er

Für manche sind die 80er eine Modeära, die man lieber schnell vergessen sollte, aber in Wirklichkeit waren sie eine Zeit für mutige Experimente. Die Modeszene strotzte nur so vor Farbe und umstrittenem Mustermischungen, Denim wurde das Must-Have der Dekade und DYLON sorgte weiterhin für Inspiration und Innovation, half Teenagern, mit ihren Haremhosen den richtigen Ton zu treffen, und baute das Farbimperium weltweit aus.

Eine Frau mit 1980er Bomberjacke in Lila, Pink, Grün und Weiß.

Wilde 90er

Nachdem Jeans sich als Mode-Must-Have durchgesetzt hatten, traf Grunge auf TV-Kult und sorgte für einen wahren Farbrausch. DYLON war natürlich dabei, führte die „Wash & Dye“ Produktlinie ein, und ging mit Inneneinrichtungs-Innovationen bis an die Grenzen des mit Textilfarbe kreativ Machbaren.  DYLON Farben waren in den 90ern regelmäßig in britischen Fernsehsendungen zu sehen und wurden von namhaften Inneneinrichtern verwendet.

Neue 00er

Hüftjeans, bauchfreie Tops, trägerlose Oberteile, Jeansjacken und Cargohosen waren schwer angesagt und verpassten dem frühen 21. Jahrhundert einen sexy und verspielten Look. Im Laufe der Nullerjahre setzte DYLON verstärkt auf Forschung und Neuentwicklungen, die den Kunden immer mehr praktische Arten boten, die Farbe von Kleidern und Haushaltstextilien zu erneuern und wiederzubeleben.

Jetzt

Heute ist DYLON einer der größten Hersteller von Textilfarben für Endverbraucher der Welt und wird in mehr als 50 Ländern verkauft. Die Firma bietet viele Farben, von kräftigen Tönen wie Passion Pink, bis zu sanften Schattierungen wie Vintage Blue.

Einer der größten Trends des Jahrzehnts ist Nachhaltigkeit. Konsumenten sind sich immer mehr bewusst, welche Auswirkung ihre modischen Vorlieben auf die Umwelt haben. DYLON hilft beim Upcycling und sorgt dafür, dass Kleidungsstücke und Heimtextilien länger schön bleiben und weniger oft ersetzt werden müssen.