Dylon

Farbtastisch: 5 der coolsten Handfärbemethoden

Laufsteg-Model in engem, marmoriertem Body und silbernem Überwurf
  • Frische dein Zuhause und deine Klamotten auf, mit diesen fünf stilvollen Anwendungen für Handfarbe
  • Tie-Dye, Eisfärben, Dip-Dye, Stoffmalerei und Batik … alles ganz leicht daheim gemacht mit DYLON Textilfarbe
  • Verwandle alles, vom T-Shirt bis zum Kissen

Kannst du es riechen? Da liegt etwas in der Luft. Ein Wandel. Eine neue Zeit, in dem Selbstfärben wieder angesagt ist. Textilfarbe ist nicht mehr nur für die Bastelstunde im Kindergarten, sondern hat ihren Weg auf die Laufstege der Welt gefunden und dort eine treue Gefolgschaft von Mode-Insidern gefunden.

Jetzt wird’s spannend – und bunt. Bereit für die Evolution? Hier sind die fünf coolsten Handfärbemethoden:

Laufsteg-Model im gelben Maxikleid mit großem Batik-Print in der Mitte.

1. Tie-Dye

Im Englischen bezeichnet man das, was wir umgangssprachlich Batik nennen, als Tie-Dye.  Diese Färbetechnik umfasst, wie der Name schon sagt, das Abbinden (auf Englisch: „tie“), aber auch Drehen, Falten, Zusammenknüllen und Verknoten von Stoffen, um mit Textilfarbe (auf Englisch: „dye“) Muster zu schaffen. Der Trick liegt darin, zu kontrollieren, welche Teile des Stoffs Farbe aufnehmen und welche ungefärbt bleiben.

Wen du jetzt an die Regenbogen-Shirts der 70er denkst, dann liegst du falsch. Im 21. Jahrhundert ist Tie-Dye so hochwertig, dass namhafte Designer wie Salvatore Ferragamo und Stella Jean den Look für ihre Kollektionen nutzen.

Shibori, eine alte Japanische Tie-Dye-Technik, wird heute besonders geschätzt. Neben speziellen Faltungen kommen hier Abbindungen, Bänder, Stäbchen, Stangen und Fäden zum Einsatz, um ansprechende (gewöhnlich einfarbige) Muster auf Hemden, Kleider, Jacken und Heimtextilien zu zaubern.

2. Eis- oder Schneefärben

Federleichte Designs, halb Aquarell, halb Mode, sind typisch für die  Eisfärbe-Methode. Bei dieser Technik fungiert Eis oder Schnee als Vermittler zwischen Stoff und Textilfarbe, was für unvorhersehbare Muster und willkürliche Farbenspiele sorgt.

Tie-Dye, Eis- und Schneefärben ist daheim mit DYLON-Textilfarben leicht gemacht und ist eine elegante Art, alte Shirts, Geschirrtücher, Stoffschuhe, Kissenbezüge und alles, was dir sonst so einfällt, zu erneuern.

3. Dip-Dye

Wenn du in letzter Zeit auf diesem Planeten unterwegs warst, dann ist dir vielleicht ein kleiner Trend namens Ombré untergekommen. Looks mit Farbverlauf werden für Ihre unkomplizierte Eleganz geliebt.

Wenn du auch verknallt bist, dann musst du nur die Dip-Dye-Technik lernen, um den Ombré-Look auf deinen eigenen Klamotten und Heimtextilien nachzumachen. Die einfache Methode basiert darauf, Stoff in DYLON Textilfarbe (auf Englisch: „dye“) zu tauchen (auf Englisch: „dip“) und langsam herauszuziehen, wodurch der Farbverlauf entsteht.

4. Stoffmalerei

Warte nur ab: Stoffmalerei wird schon bald zu Ruhm und Ehre kommen. Der modische Aufsteiger bedient sich bei den Prinzipien der Aquarell-Malerei, um Accessoires und Heimtextilien in traumhafte Meisterstücke zu verwandeln.

Der Trick liegt darin, mit einem Pinsel verschieden intensive Aquarell-ähnliche Motive aus DYLON Textilfarbe und Wasser aufzutragen. Designs reichen von starken Knallfarben bis zu verträumten Pastellönen, bei denen die Farben sanft in einander übergehen.

5. Batik

Batik bezeichnet umgangssprachlich ein sehr breites Spektrum an Färbetechniken, aber eigentlich ist es eine spezielle historische Indonesische Färbemethode mit Wachs. In einem äußerst komplexem Vorgang werden verschiedene Wachsschichten mit Textilfarbe aufgetragen, um aufwändige Muster zu schaffen.

Das einzige Problem: Nach traditioneller Methode dauert es Monate, Batik-Textilien herzustellen. Wenn du dafür keine Zeit hast, lass dich von Batik inspirieren und nutze eine vereinfachet Wachsfärbetechnik, um wunderschöne Blusen, Kissen und Heimtextilien zu schaffen. Dazu benutzt du auch heißes Wachs (oder ein anderes farbabweisendes Material wie Bastelkleber), um ein  Muster vorzuzeichnen, bevor du von Hand darüber färbst, um es sichtbar zu machen.

Infobox: Die 3 Grundregeln der Textilfarben

  1. Waschen – Stoffe vor dem Färben immer waschen. Dreck, Staub und Chemikalien-Rückstände aus der Herstellung können sonst einen Strich durch die Farbrechnung machen.
  2. Anfeuchten – Feuchte Stoffe nehmen Farbe viel besser an. Stelle sicher, dass deine Textilien gleichmäßig feucht sind, bevor du loslegst.
  3. Test – Wenn du dir nicht sicher bis, wie eine Farbe wirkt, teste sie erst an einem ähnlichen Stoffmuster.